Eine Simpson-Protocol Sitzung kann erstaunlich ruhig ablaufen: mit wertschätzendem Vorgespräch, klaren Fingersignalen (Ja/Nein) und einer tief entspannten Hypnose – ohne dass du alles im Detail erzählen musst. Dieser Erfahrungsbericht zeigt den Ablauf Schritt für Schritt und ordnet ein, für wen das „Hypnose ohne Worte“ sinnvoll sein kann.
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Eine Sitzung mit dem Simpson Protocol vom Anfang bis zum Ende (Hypnose „ohne Worte“)
Kurzantwort: In diesem Artikel liest du einen ausführlichen Erfahrungsbericht: vom ersten Kennenlernen über Zielklärung und Fingersignale bis zur eigentlichen Hypnosearbeit und dem Gefühl danach. Wichtig: Das ist ein persönlicher Bericht zur Orientierung – keine Garantie und kein Heilversprechen. Wenn du Ablauf/Termin möchtest, ist die Hauptseite dafür gebündelt.
Warum ich das Simpson Protocol ausprobieren wollte
Ich hatte schon länger mit wiederkehrenden Ängsten und innerer Unruhe zu kämpfen. Klassische Gesprächstherapie hatte mir zwar geholfen, aber ich hatte das Gefühl, an einem bestimmten Punkt nicht weiterzukommen. Über eine Empfehlung stiess ich auf das Simpson Protocol – eine moderne Hypnosemethode, von der ich bis dahin noch nie gehört hatte.
Die Vorstellung, an meinen Themen arbeiten zu können, ohne alles im Detail erzählen zu müssen, fand ich sofort spannend. Also vereinbarte ich einen Termin – in Mägenwil beim Hypnose Center Hendricks.
Was mich überzeugt hat
- Kein Druck: Ich muss nichts erzählen, was ich nicht teilen will.
- Klare Struktur: Ziel, Rahmen, Sicherheit – dann erst Hypnose.
- „Ohne Worte“ möglich: Arbeit über Fingersignale statt Story-Erzählen.
Das Simpson Protocol kurz erklärt
Bevor ich den Ablauf beschreibe: Das Simpson Protocol ist eine sanfte, ressourcenorientierte Art zu arbeiten. Zentral ist, dass zuerst das Nervensystem beruhigt wird – und dann über das Überbewusstsein/Unterbewusstsein Lösungen möglich werden, ohne dass man alles aussprechen oder erneut durchleben muss.
„Ohne Worte“ bedeutet: ohne Details
Du kannst innerlich arbeiten, ohne deine komplette Geschichte zu erzählen. Das kann entlasten – besonders bei Scham, Druck oder belastenden Themen.
Eine Sitzung mit dem Simpson Protocol – vom Anfang bis zum Ende
1) Das Vorgespräch: offen, wertschätzend und ohne Druck
Schon beim ersten Kennenlernen war ich angenehm überrascht. Herr Hendricks nahm sich Zeit, erklärte mir den Ablauf und beantwortete geduldig meine Fragen. Er betonte, dass ich nichts erzählen müsse, was ich nicht teilen wollte.
Im Mittelpunkt stand mein Ziel: Wie möchte ich mich fühlen? Was möchte ich erreichen? Mir wurde klar: Hier geht es nicht ums ständige Wühlen in alten Geschichten, sondern um eine positive Ausrichtung.
2) Die Vorbereitung: Ziel und Fingersignale
Wir legten gemeinsam mein Ziel für die Sitzung fest: Ich wollte mehr innere Ruhe und Gelassenheit im Alltag spüren. Dann erklärte er mir die Fingersignale, mit denen mein Überbewusstsein während der Hypnose antworten würde: ein Finger für „Ja“, einer für „Nein“.
Das fühlte sich anfangs ungewohnt an – aber ich war neugierig, wie das funktionieren würde.
3) Die Hypnose: tiefe Entspannung und überraschende Klarheit
Herr Hendricks führte mich mit einer sanften, ruhigen Stimme in einen tief entspannten Zustand. Ich war überrascht, wie schnell ich mich fallen lassen konnte. Ich war nicht „weg“, sondern bekam alles mit – aber mein Körper war schwer und mein Geist ruhig, fast wie zwischen Wachsein und Schlaf.
4) Die Arbeit mit dem Überbewusstsein: Antworten ohne Nachdenken
Dann begann die eigentliche Arbeit. Herr Hendricks stellte gezielte Fragen, die ich nicht immer verstand oder bewusst hörte. Trotzdem spürte ich bei manchen Fragen ein deutliches Kribbeln im rechten oder linken Finger – mein Körper antwortete, ohne dass ich bewusst nachdachte.
Das war eine ganz neue Erfahrung. Ich merkte, dass ich meinem Bauchgefühl vertrauen konnte und nicht kontrollieren musste, was passiert.
5) Arbeiten ohne Worte – und ohne Schmerz
Was mich besonders beeindruckte: Ich musste meine Ängste oder Erlebnisse nicht schildern. Herr Hendricks wusste gar nicht, was genau mein Problem war. Und trotzdem spürte ich, wie sich innerlich etwas bewegte.
Es kamen Bilder, Gefühle und manchmal Erinnerungen hoch – aber sie waren nicht belastend, eher wie kurze Hinweise, die sich sofort wieder auflösten. Ich fühlte mich die ganze Zeit sicher und gut begleitet.
6) Nach der Sitzung: Leichtigkeit und neue Perspektiven
Nach etwa einer Stunde wurde ich sanft aus der Hypnose zurückgeholt. Ich fühlte mich angenehm entspannt – fast wie nach einem langen, erholsamen Schlaf.
Im Nachgespräch fragte Herr Hendricks, wie es mir ging. Ich konnte nicht genau sagen, was passiert war – aber ich fühlte mich leichter, klarer und irgendwie „sortierter“.
7) Die Tage danach: weniger Anspannung im Alltag
In den Tagen nach der Sitzung bemerkte ich, dass ich in Situationen, die mich sonst gestresst hätten, viel ruhiger blieb. Die innere Anspannung war deutlich geringer. Es war, als hätte jemand einen Knoten gelöst, von dem ich gar nicht wusste, wie fest er war.
Ich musste nicht mehr ständig über meine Ängste nachdenken – sie waren einfach weniger präsent.
Mein Fazit: sanft, effektiv und überraschend tiefgehend
Das Simpson Protocol hat mich wirklich beeindruckt. Ich hätte nie gedacht, dass so viel Veränderung möglich ist, ohne dass ich meine Geschichte immer wieder erzählen oder unangenehme Gefühle durchleben muss.
Besonders gut fand ich, dass ich die Kontrolle behalten habe und jederzeit hätte abbrechen können.
PS: Später habe ich weitere Sitzungen gebucht, um andere Themen anzugehen – und auch das hat sehr gut funktioniert.
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Einordnung: Für wen kann das besonders passend sein?
Dieser Bericht ist eine persönliche Erfahrung – natürlich reagiert jeder Mensch unterschiedlich. Viele finden den Ansatz jedoch angenehm, wenn Reden schwerfällt oder wenn Druck/Scham die Veränderung blockieren.
Ängste & innere Unruhe
Wenn dein System schnell auf Alarm geht und du mehr Ruhe im Alltag willst.
Blockaden & Selbstsabotage
Wenn du „weisst, was du willst“, aber innerlich etwas bremst.
Sensible Themen
Wenn Diskretion und „nicht alles erzählen müssen“ entlastend ist.
Geht das auch online?
Online kann sehr gut funktionieren – viele entspannen zuhause schneller. Wenn du Online allgemein nachlesen willst:
FAQ: Simpson Protocol „Hypnose ohne Worte“
Nein. Du kannst so viel teilen, wie du möchtest. Der Ansatz kann so gestaltet werden, dass nicht jedes Detail ausgesprochen werden muss.
Nein. Du bekommst alles mit und kannst jederzeit stoppen. Stop-Signale und Tempo werden vorher klar vereinbart.
Das hängt vom Thema ab. Im kostenlosen Info-Gespräch bekommst du eine realistische Einschätzung und einen sinnvollen Vorschlag.
Damit es keinen SEO-Kannibalismus gibt, sind Ablauf und Einstieg auf der Hauptseite gebündelt: Simpson Protocol in der Schweiz.