Die 10 schlimmsten Phobien – wenn Ängste das Leben beherrschen

Die 10 schlimmsten Phobien mit Hypnose bekämpfen

von Redaktion Hypnose Center Hendricks | Dezember 2025 | Die 10 schlimmsten Phobien und wie Hypnose helfen kann.

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Angst als natürlicher Schutzmechanismus

Angst ist ein natürliches Gefühl und zugleich ein überlebenswichtiger Schutzmechanismus.
Bei Gefahr reagiert dein Körper mit Flucht oder Alarmbereitschaft und bewahrt dich dadurch vor Schaden.

Wenn aus normaler Angst eine Phobie wird
Problematisch wird Angst, wenn sie nicht nur in echten Gefahrensituationen auftritt.
Wenn sie sich nach und nach zur ständigen Begleiterin entwickelt, kann sie plötzlich übermächtig wirken.
Besteht dann keine reale Bedrohung mehr, sprechen Fachleute von einer Phobie.
Eine Phobie ist eine Angststörung mit extrem starker, aber irrationaler Furcht vor Situationen oder Objekten.

Wie Phobien das Leben einengen
Betroffene wissen meist, dass ihre Angst objektiv unbegründet ist.
Sie fühlen sich ihr jedoch oft hilflos ausgeliefert.
Dadurch engt die Phobie das Leben Schritt für Schritt immer stärker ein.
Aus Angst werden Situationen krampfhaft vermieden, und Alltägliches wird nach und nach zur Qual.
So leidet schliesslich auch die Lebensqualität oft erheblich.

Wie häufig sind Phobien?

Phobien sind weiter verbreitet, als viele Menschen annehmen.
Nach Schätzungen erleidet etwa jede zehnte Person im Leben eine spezifische Phobie.
In Deutschland treten vor allem die Angst vor Spinnen und die Höhenangst häufig auf.
Darüber hinaus ist die Liste möglicher Phobien insgesamt sehr lang.

Warum die „schlimmsten“ Phobien vorgestellt werden
Im weiteren Verlauf werden die zehn „schlimmsten“ Phobien vorgestellt.
Damit sind Phobien gemeint, die viele Menschen quälen oder ihren Alltag stark bestimmen.
Zu jeder Phobie werden der medizinische und der umgangssprachliche Name erklärt.
Ausserdem werden typische Auslöser, Symptome und die emotionale Wirkung beschrieben.
Ein alltagsnahes Beispiel soll zusätzlich zeigen, wie sich die Angst im Leben auswirkt.
So wird deutlich, wie stark diese Ängste einzelne Menschen belasten können.
Dabei erlebt jeder Mensch Angst subjektiv, und „schlimm“ ist nicht wertend gemeint.
Der Begriff beschreibt nur, dass diese Phobien für viele besonders einschränkend sind.

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1. Arachnophobie (Angst vor Spinnen)

1. Arachnophobie (Angst vor Spinnen)

Bei der Arachnophobie handelt es sich um eine stark übersteigerte Angst vor Spinnen. Schon der blosse Gedanke, irgendwo könnte eine Spinne sein, lässt das Herz rasen.

Viele Betroffene reagieren heftig, wenn plötzlich eine Spinne in der Wohnung auftaucht oder wenn sie Spinnweben im Keller entdecken, und sogar Fotos können dann Unruhe auslösen.

Dabei sind Spinnen in unseren Breiten eigentlich harmlos. Viele wissen auch, dass ihre Angst übertrieben ist, fühlen sich ihr aber trotzdem hilflos ausgeliefert.

Deshalb vermeiden sie bestimmte Räume oder Situationen, und nach und nach wird dadurch sogar das eigene Zuhause zu einem Ort ständiger Anspannung.

So schränkt die Arachnophobie den Alltag sehr ein, sowohl praktisch im Handeln als auch seelisch im Erleben, und genau das macht sie für viele so belastend.

2. Akrophobie (Höhenangst)

2. Akrophobie (Höhenangst)

Akrophobie, also die sogenannte Höhenangst, ist eine intensive Furcht vor Höhe und tiefen Abgründen.
Schon mässige Höhen lösen starke Angst aus, denn Betroffene fürchten den Ausblick nach unten und einen möglichen Sturz.

Typische Auslöser sind hohe Balkone, Brücken, Leitern oder Aussichtsplattformen, aber auch Treppenhäuser mit Glasgeländer und Rolltreppen.
Dabei können Schwindel, weiche Knie, Herzklopfen, schwitzige Hände, Übelkeit und plötzliche Panikattacken auftreten.


Viele Menschen klammern sich dann an ein Geländer oder setzen sich hin, weil sie die Kontrolle zu verlieren fürchten.
Emotional ist die Höhenangst oft beschämend, da andere die Situation harmlos finden und nur wenig Verständnis zeigen.
Betroffene vermeiden deshalb Ausflüge auf Türme, Bergwanderungen mit Abgrundblick oder Kletterparks mit Plattformen in der Höhe.
Akrophobie gehört zudem zu den häufigsten Phobien überhaupt, sodass sehr viele Menschen unter dieser Angst leiden.

3. Agoraphobie (Platzangst vor weiten Räumen und Menschenmengen)

3. Agoraphobie (Platzangst vor weiten Räumen und Menschenmengen)

Agoraphobie, oft Platzangst genannt, beschreibt die Angst vor weiten öffentlichen Räumen und grossen Menschenmengen. Gemeint ist also nicht Enge wie bei Klaustrophobie, sondern vielmehr Offenheit und fehlende Fluchtmöglichkeiten.

Typische Auslöser sind volle Plätze, Einkaufszentren, Konzerte, grosse Bahnhöfe oder überfüllte Busse und U-Bahnen. Betroffene fürchten, im Notfall nicht fliehen oder keine Hilfe bekommen zu können und die Kontrolle zu verlieren. Dann reagiert der Körper mit Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Enge in der Brust bis hin zu Panikattacken.Viele Menschen tragen sogenannte Notfallgegenstände wie Wasser oder Beruhigungstabletten bei sich, um Sicherheit zu spüren.

Häufig entsteht Agoraphobie nach einer Panikattacke in der Öffentlichkeit, wodurch sich eine starke Angst vor weiterer Angst entwickelt. Daraufhin vermeiden Betroffene erst belebte Zeiten im Einkaufszentrum und später immer mehr Orte und Verkehrsmittel. Im Extremfall verlassen sie das Haus nur noch mit Begleitung oder gar nicht mehr. Dadurch schrumpft der persönliche Sicherheitsbereich, soziale Kontakte nehmen ab, und viele fühlen sich isoliert und missverstanden. Besonders belastend ist, dass alltägliche Dinge wie Einkaufen, Reisen oder Veranstaltungen besuchen zu scheinbar unüberwindbaren Hürden werden können.

4. Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen)

4. Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen)

Klaustrophobie bezeichnet die starke Angst vor engen oder geschlossenen Räumen, in denen Flucht schwierig oder unmöglich wirkt.

Typische Auslöser sind Aufzüge, enge Kellerräume, volle Bahnen, kleine fensterlose Zimmer oder andere stark begrenzte Bereiche.

Schon der Gedanke an eine geschlossene Tür kann Beklemmung auslösen und das Gefühl von Bedrohung verstärken.

Körperlich reagieren Betroffene oft mit Atemnot, Herzrasen, Zittern, Schwindel und innerer Unruhe bis hin zu Panikattacken.

Viele möchten in solchen Momenten sofort fliehen, was in Aufzügen oder vollen Räumen jedoch kaum möglich ist.

Deshalb vermeiden sie Fahrstühle, enge U-Bahnen, Flugzeuge oder Situationen, in denen sie sich eingesperrt fühlen könnten.

Dadurch werden viele Alltagssituationen mühsam, und Betroffene planen Wege und Wohnorte oft um ihre Angst herum.

Belastend ist, dass enge Räume überall vorkommen und sich im Alltag kaum vollständig vermeiden lassen.

Zudem verstehen Aussenstehende die Angst häufig nicht, wodurch Scham, Rückzug und Einsamkeit entstehen können.

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5. Soziale Phobie (Angst vor sozialen Situationen)

5. Soziale Phobie (Angst vor sozialen Situationen)

Die soziale Phobie geht weit über gewöhnliche Schüchternheit hinaus und betrifft die Angst vor Bewertung durch andere.
Betroffene fürchten, sich zu blamieren, peinlich aufzufallen oder in Gruppen etwas Falsches zu sagen.
Auslöser sind zum Beispiel Vorträge, Meetings, Vorstellungsrunden, Feiern, Dates oder schon ein Telefongespräch.
Der Körper reagiert dann oft mit Herzrasen, Erröten, Zittern, Schweissausbrüchen, Übelkeit oder plötzlichem Harndrang.
Gleichzeitig beobachten sich Betroffene stark selbst und haben Angst, dass alle ihre Nervosität bemerken.
Dadurch entsteht ein Kreislauf aus Scham, Grübeln und wachsender Furcht vor der nächsten sozialen Situation.
Viele meiden nach und nach Gespräche, Telefonate, Veranstaltungen oder berufliche Aufgaben mit öffentlichem Auftritt.
Dies kann Freundschaften erschweren, Einsamkeit fördern und langfristig zu depressiven Verstimmungen beitragen.Die soziale Angststörung gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, weshalb viele Menschen still darunter leiden.
Umso wichtiger ist es, über die Ängste zu sprechen und sich frühzeitig Unterstützung zu holen.

6. Aviophobie (Flugangst)

6. Aviophobie (Flugangst)

Aviophobie, also Flugangst, ist die starke Angst vor dem Fliegen und vor einem möglichen Flugzeugabsturz.

Schon der Gedanke an eine bevorstehende Flugreise kann Tage vorher Unruhe, Anspannung und schlaflose Nächte auslösen.

Beim Einsteigen ins Flugzeug spüren viele Betroffene ein Engegefühl in der Brust und einen starken Fluchtimpuls.

Typische Symptome sind Herzrasen, schwitzige Hände, Übelkeit, Zittern, verkrampfte Muskeln und in Turbulenzen sogar Panikattacken.

Viele fühlen sich ausgeliefert, weil sie das Flugzeug nicht verlassen können und keine Kontrolle über die Situation erleben.

Dadurch meiden manche Menschen Flugreisen, was Familienbesuche, Urlaube oder berufliche Chancen im Ausland stark einschränken kann.

Flugangst ist belastend, doch mit speziellen Kursen und psychotherapeutischer Unterstützung lasst sie sich oft deutlich reduzieren.

7. Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen)

7. Emetophobie (Angst vor dem Erbrechen)

Emetophobie ist die übersteigerte Angst vor dem Erbrechen, sowohl dem eigenen als auch dem von anderen.

Betroffene fürchten jede Situation, in der jemand sich übergeben könnte, und beobachten ihren Körper oft übergenau.

Auslöser sind zum Beispiel Magen-Darm-Infekte, flaues Gefühl im Bauch, Gerüche, Filme oder Berichte über Erbrechen.

Allein Wörter wie „Magenvirus“ können starke innere Alarmbereitschaft und intensives Grübeln auslösen.
Typische Reaktionen sind Herzrasen, Schwindel, flacher Atem, Übelkeit und im Extremfall Panikattacken.

Viele Menschen meiden bestimmte Lebensmittel, Restaurants, Reisen oder Feiern, um jedes Risiko vermeintlich zu vermeiden.
Dadurch kann es zu sozialem Rückzug, Einsamkeit und im schlimmsten Fall zu Mangelernährung kommen.

Besonders belastend ist, dass Erbrechen zum Leben gehört und sich nie vollständig kontrollieren lässt.

8. Dentophobie (Angst vor dem Zahnarzt)

8. Dentophobie (Angst vor dem Zahnarzt)

Dentophobie ist die ausgeprägte Angst vor Zahnbehandlungen und führt dazu, dass Zahnarztbesuche massiv vermieden werden.
Schon die Vorstellung vom Zahnarztstuhl, vom Bohrergeräusch oder vom typischen Praxisgeruch kann starke Panikgefühle auslösen.
Viele Betroffene haben früher schmerzhafte oder demütigende Behandlungen erlebt, weshalb sich die Angst tief eingeprägt hat.
Vor einem Termin treten oft Schlafstörungen, Herzklopfen, Magenbeschwerden und innere Unruhe auf, manchmal bis zur Flucht aus der Praxis.
Im Behandlungsstuhl zeigen sich dann Zittern, Blässe, Schweiss, schnelle Atmung oder sogar Weinkrämpfe und Abwehrbewegungen.
Aus Angst vor Schmerzen oder Bewertung meiden viele den Zahnarzt jahrelang, obwohl sie deutliche Beschwerden oder Zahnschmerzen haben.
Dadurch verschlechtert sich der Zahnzustand, und es drohen Zahnverlust, Entzündungen und weitere schmerzhafte Eingriffe.
Hinzu kommen Scham über das Aussehen der Zähne, möglicher Mundgeruch und die Angst vor negativer Reaktion anderer.
Trotzdem gibt es einfühlsame Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie therapeutische Hilfe, die schrittweise aus der Angst herausführen.

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9. Blut- und Spritzenphobie (Angst vor Verletzungen, Blut und Nadeln)

9. Blut- und Spritzenphobie (Angst vor Verletzungen, Blut und Nadeln)

Die Blut- und Spritzenphobie beschreibt die starke Angst vor Blut, Verletzungen, Spritzen und medizinischen Prozeduren.

Schon der Gedanke an eine Spritze, eine Blutabnahme oder eine Wunde kann intensive Angst auslösen.

Typische Symptome sind Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, kalter Schweiss und das Gefühl, gleich umzufallen.

Besonders typisch ist, dass der Blutdruck plötzlich stark abfällt und Betroffene in Ohnmacht fallen können.

Aus Angst meiden viele Blutabnahmen, Impfungen und Operationen, wodurch wichtige Untersuchungen und Behandlungen aufgeschoben werden.
Das kann sehr belastend sein, weil Betroffene sich schämen und ihre Angst oft niemandem anvertrauen.

Trotzdem ist diese Phobie nicht selten, und Hypnotherapeutischen Unterstützung kann helfen, die Angst deutlich zu verringern.

10. Kynophobie (Angst vor Hunden)

10. Kynophobie (Angst vor Hunden)

Kynophobie ist die ausgeprägte Angst vor Hunden, die weit über normalen Respekt oder Unsicherheit hinausgeht.

Oft liegt eine schlimme Erfahrung zugrunde, etwa Anspringen oder Biss durch einen Hund in der Kindheit.

Typische Auslöser sind freilaufende Hunde, lautes Bellen, Begegnungen im Park oder der Besuch bei Hundebesitzer:innen.

Betroffene spüren Herzrasen, Muskelanspannung, Zittern und starken Fluchtdrang und wechseln manchmal panisch die Strassenseite.

Dadurch vermeiden viele Spaziergänge, Besuche bei Freund:innen mit Hund und fühlen sich im Alltag häufig stark eingeschränkt.

Weil Hunde überall sind, beeinflusst Kynophobie Freizeit, soziale Kontakte und kann zu Einsamkeit und Scham führen.

Doch es gibt Hoffnung: Durch Aufklärung über Hundeverhalten und vorsichtige Annäherung kann Kynophobie schrittweise abgebaut und gelindert werden.

Abschliessend ist es uns wichtig, dir Mut zu machen:

Auch schwere Ängste können ihre lähmende Macht verlieren, wenn du dir einfühlsame Unterstützung gönnst.

Im Hypnose Center Hendricks erlebst du, dass du deiner Angst nicht ausgeliefert bist, sondern Schritt für Schritt neue Sicherheit und Freiheit entwickeln kannst.

Eine Angststörung ist nichts Peinliches, sondern eine ernstzunehmende Belastung – und zugleich etwas, das sich verändern darf.

Es gibt ein Leben jenseits der Angst, und es beginnt mit der Entscheidung, dich ihr nicht länger allein zu stellen. Du musst diesen Weg nicht alleine gehen: Mit achtsamer Hypnose und individueller Begleitung kann ein neuer Abschnitt beginnen, in dem du dich wieder freier, ruhiger und wohler fühlst.

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